{"id":33,"date":"2025-04-06T14:11:56","date_gmt":"2025-04-06T12:11:56","guid":{"rendered":"https:\/\/peace.lu\/?p=33"},"modified":"2025-04-08T17:05:52","modified_gmt":"2025-04-08T15:05:52","slug":"israel-greift-in-vorort-der-libanesischen-hauptstadt-beirut-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/peace.lu\/?p=33","title":{"rendered":"Israel greift in Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut an"},"content":{"rendered":"\n<p>Source: <a href=\"https:\/\/www.tageblatt.lu\/headlines\/israel-greift-in-vorort-der-libanesischen-hauptstadt-beirut-an\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.tageblatt.lu\/headlines\/israel-greift-in-vorort-der-libanesischen-hauptstadt-beirut-an\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">TAGEBLATT<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Erneut greift Israels Milit\u00e4r in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut an. Auch im Gazastreifen geht die Armee weiter vor. Dort l\u00f6st nach UN-Angaben ein Fluchtaufruf in Rafah Angst aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Die israelische Luftwaffe hat zum zweiten Mal seit Inkrafttreten der Waffenruhe mit der Hisbollah in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Ziel der n\u00e4chtlichen Attacke sei ein Terrorist der proiranischen Miliz gewesen, teilte die Armee mit. Unbest\u00e4tigten arabischen Berichten zufolge wurde ein Wohnhaus getroffen. Demnach kamen dabei mindestens drei Menschen ums Leben. Unterdessen geht Israels Milit\u00e4r im Gazastreifen weiter gegen die mit der Hisbollah-Miliz verb\u00fcndete Hamas vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war der zweite Luftangriff in den als Dahija bekannten Vororten von Beirut seit Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah im November. Das Gebiet ist eine Hochburg der proiranischen Miliz. Der von der Armee zum Ziel des erneuten Angriffs erkl\u00e4rte Hisbollah-Angeh\u00f6rige habe Mitglieder der islamistischen Hamas bei der Planung eines unmittelbar bevorstehenden Anschlags gegen israelische Zivilisten unterst\u00fctzt. Der Mann habe eine direkte Bedrohung dargestellt und sei \u201eeliminiert\u201c worden, hie\u00df es.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst vor wenigen Tagen hatte Israels Luftwaffe in Dahija eigenen Angaben zufolge ein Drohnenlager der Miliz attackiert. Kurz zuvor hatte die israelische Armee Raketenbeschuss aus dem Libanon gemeldet. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu erkl\u00e4rte daraufhin laut einer Mitteilung seines B\u00fcros, man werde die Waffenruhe energisch durchsetzen. \u201eWir werden \u00fcberall im Libanon angreifen, wenn der Staat Israel bedroht ist\u201c, hie\u00df es.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vom Iran unterst\u00fctzte Hisbollah hatte Israel seit Beginn des Kriegs im Gazastreifen im Oktober 2023 mehr als ein Jahr lang mit Raketen beschossen. Sie wollte damit nach eigenen Angaben die Hamas im Gazastreifen unterst\u00fctzen. Israel antwortete mit Luftangriffen und einer Bodenoffensive.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">UN-Hilfswerk: Panik nach Fluchtaufruf in Rafah<\/h2>\n\n\n\n<p>Derweil weitet das israelische Milit\u00e4r seine Bodenangriffe in Rafah im S\u00fcden des umk\u00e4mpften Gazastreifens aus. Wegen bevorstehender \u201eintensiver Eins\u00e4tze\u201c wurden die Bewohner des Gro\u00dfteils der Stadt am Montag zur Flucht aufgerufen. Dies l\u00f6ste nach Angaben des UN-Pal\u00e4stinenserhilfswerks Panik aus. \u201eDie Menschen werden wie Flipperkugeln behandelt mit st\u00e4ndigen milit\u00e4rischen Befehlen\u201c, beklagte UNRWA-Chef Philippe Lazzarini auf X.<\/p>\n\n\n\n<p>Es werde mit dem Schicksal und Leben der Menschen gespielt, schrieb Lazzarini. \u201eDies f\u00fchrt zu Panik, Angst und Unsicherheit am ersten Tag des Zuckerfestes, einer Zeit, in der man eigentlich mit seiner Familie und seinen Lieben zusammen ist.\u201c Der Aufruf der israelischen Armee zur Flucht erfolgte w\u00e4hrend des Eid al-Fitr, einem muslimischen Feiertag, der das Ende des Fastenmonats Ramadan markiert. Mehr als 140.000 Menschen waren laut Lazzarini von dem Evakuierungsbefehl des israelischen Milit\u00e4rs betroffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bewohner im Raum Rafah sowie benachbarter Orte sollten sich umgehend nach Al-Mawasi begeben, hie\u00df es in dem in arabischer Sprache ver\u00f6ffentlichten Aufruf der Armee. Die \u201eintensiven Eins\u00e4tze\u201c in den betroffenen Gegenden w\u00fcrden wieder aufgenommen, um gegen Terrororganisationen vorzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das im S\u00fcdwesten gelegene Gebiet um Al-Mawasi war w\u00e4hrend des Kriegs als humanit\u00e4re Zone ausgewiesen worden. In der Vergangenheit hatte das israelische Milit\u00e4r aber auch dort mehrfach angegriffen. Ziel waren Armeeangaben zufolge dabei etwa Einrichtungen der islamistischen Hamas.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWohin sollen die Menschen ziehen?\u201c, beklagte der UNRWA-Chef. Das K\u00fcstengebiet sei \u201ewie ein K\u00e4fig abgeriegelt\u201c und werde \u201evon allen Seiten bombardiert\u201c. Nach Inkrafttreten eines Waffenruhe-Abkommens am 19. Januar waren viele Vertriebene in Gaza wieder in ihre Heimatorte zur\u00fcckgekehrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mitte M\u00e4rz nahm Israel die massiven Angriffe in dem K\u00fcstengebiet wieder auf, nachdem sich beide Seiten nicht auf eine Verl\u00e4ngerung der Feuerpause einigen konnten. Israels Armee begann seitdem auch Bodeneins\u00e4tze gegen die Hamas in Rafah. Ziel der neuen Bodenoffensive ist laut der israelischen Armee auch die Errichtung einer Pufferzone entlang der Grenzen des K\u00fcstengebiets.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gespr\u00e4che \u00fcber neue Waffenruhe<\/h2>\n\n\n\n<p>Israel und die Hamas verhandeln bei indirekten Gespr\u00e4chen derzeit \u00fcber eine neue Waffenruhe. Strittig ist aber noch, wie viele israelische Geiseln dabei freikommen sollen. Israels Ministerpr\u00e4sident Netanjahu hatte am Sonntag eine weitere Verst\u00e4rkung der Angriffe auf die Islamisten in Gaza angek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur die Kombination aus milit\u00e4rischem und diplomatischem Druck k\u00f6nne die Geiseln zur\u00fcckbringen. Angeh\u00f6rige der Geiseln hatten immer wieder gewarnt, der Neubeginn des Kriegs gef\u00e4hrde das Leben ihrer Angeh\u00f6rigen. Nach israelischen Informationen werden noch 24 Geiseln aus Israel im Gazastreifen festgehalten, hinzu kommen die sterblichen \u00dcberreste von 35 Entf\u00fchrten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausl\u00f6ser des Kriegs war der \u00dcberfall der Hamas und anderer extremistischer Gruppen im S\u00fcden Israels am 7. Oktober 2023, bei dem rund 1.200 Menschen get\u00f6tet und mehr als 250 weitere als Geiseln nach Gaza verschleppt wurden. Im Zuge des Kriegs wurden laut den von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbeh\u00f6rden im Gazastreifen mehr als 50.000 Menschen get\u00f6tet. Bei einem Drittel davon handelt es sich demnach um Kinder und Jugendliche. Die Angaben lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. Internationale Organisationen wie die UN halten sie jedoch f\u00fcr weitgehend glaubw\u00fcrdig.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Source: TAGEBLATT Erneut greift Israels Milit\u00e4r in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut an. 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