Selon Reporters sans frontières, près de 200 journalistes ont été tués à Gaza, depuis le 7 octobre.

Dans ses derniers messages postés sur X dimanche, Anas al-Sharif faisait état d’intenses bombardements israéliens sur le territoire palestinien et avait diffusé une courte vidéo montrant des frappes sur la ville de Gaza. https://www.lessentiel.lu/fr/story/journaliste-palestinien-si-ces-mots-vous-parviennent-israel-a-reussi-a-me-tuer-103396348


200 journalistes tués à Gaza

Les noms d’Anas al-Sharif, Mohammed Qreiqeh, ainsi que des cameramen Ibrahim Zaher, Mohammed Noufal et Moamen Aliwa s’ajoutent à la liste des près de 200 journalistes, selon Reporters sans frontières, tués dans la guerre lancée en représailles à la sanglante attaque du mouvement palestinien Hamas, du 7 octobre 2023.


ALJAZEERA LIVE: Gaza families ‘breaking down’ amid Israel’s starvation policy

By Jillian Kestler-D’Amours and Caolán Magee

Published On 24 Jul 202524 Jul 2025

  • Hospitals in the besieged Gaza Strip have recorded two more deaths “due to famine and malnutrition” in the past 24 hours, according to the territory’s Health Ministry, bringing the total to at least 115.
  • Israel has recalled its ceasefire negotiating team for “consultations” after Hamas submitted a response to a proposed Gaza ceasefire deal to mediators.

https://www.aljazeera.com/news/liveblog/2025/7/24/live-hamas-submits-gaza-truce-response-as-israel-continues-deadly-assault

Displaced Palestinian mother Samah Matar holds her malnourished son Youssef, who suffers from cerebral palsy, at a school where they shelter amid Israel’s forced starvation policy, in Gaza City, July 24, 2025. [Mahmoud Issa/Reuters]

Kinder in der Hölle auf Erden

Israel hat den Gazastreifen inzwischen komplett abgeriegelt. Die Lebensbedingungen vor Ort sind menschenunwürdig und gefährlich, Ärzte berichten von Kindern mit Schusswunden im Genitalbereich. Unicef-Vorständin Catherine Russell nennt erschreckende Zahlen.

https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Kinder-in-der-Hoelle-auf-Erden-article25909124.html


Pétition publique n°3231

Lëtzebuerg soll Israel sanktionéiere fir seng Politik a Palästina. / Le Luxembourg doit sanctionner Israël pour sa politique en Palestine

Objet de la pétition

Lëtzebuerg soll Israel fir seng Politik a Palästina sanktionéieren. Esou soll Drock gemaach gin, fir dass Israel sech un d’Vëlkerrecht hält. Dëst wier och am Sënn vun enger Relance vum Friddensprozess. [FR] Le Luxembourg doit sanctionner Israël pour sa politique en Palestine et ainsi faire pression sur Israël afin qu’il se conforme au droit international. Cela favoriserait également une relance du processus de paix. [EN] Luxembourg must sanction Israel for its policies in Palestine to increase pressure on Israel to comply with international law. This would also encourage a resumption of the peace process.

Motivation de la pétition

No der Petition iwwert d’Unerkennung vum Staat Palästina ass kloer, dass weider Moosname néideg sin, fir dass Israel ophällt mat senger Politik vun Okkupatioun, Segregatioun an Attacken géint d”Palästinenser. Un der Illegalitéit vun dëser Politik besteet keen Zweifel. Den Internationale Geriichtshaff huet dat op en Neits de 19. Juli 2024 gesot. De Procureur vum Internationale Strofgeriichtshaff schwätzt formell vu Krichsverbriechen. Lëtzebuerg huet och schon aner Länner fir ähnlech Violatioune sanktionéiert. Israel dierf hei keng Ausnam bleiwen, wa Lëtzebuerg wëll kohärent si mat sengem Engagement fir Fridden a Gerechtegkeet. [FR] À la suite de la pétition pour la reconnaissance de l’État de Palestine, il est désormais clair que d”autres mesures sont nécessaires pour mettre fin à la politique israélienne d”occupation, de ségrégation et d”attaques contre les Palestiniens. L”illégalité de cette politique ne fait aucun doute. La Cour internationale de Justice s”est à nouveau prononcée en ce sens le 19 juillet 2024. Le Procureur de la Cour pénale internationale a formellement parlé de crimes de guerre. Le Luxembourg a déjà par le passé sanctionné d’autres États pour des violations similaires. Pour rester cohérent avec son engagement pour la justice et la paix, il ne saurait faire d’exception pour Israël. [EN ] Following the Petition on Recognition of the State of Palestine, it has become clear that further measures are needed to halt the Israeli policy of occupation, segregation, and attacks against the Palestinians. There is no doubt that this policy is illegal. The International Court of Justice made yet another statement to that effect on 19 July 2024. The Prosecutor of the International Criminal Court formally used the term war crimes. Luxembourg has previously sanctioned other states for similar violations. To remain consistent with its commitment to peace and justice, it cannot make an exception for Israel.

Date de dépôt: 02/07/2024 / Link: https://www.petitiounen.lu/fr/petition/3231



Israel greift in Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut an

Source: TAGEBLATT

Erneut greift Israels Militär in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut an. Auch im Gazastreifen geht die Armee weiter vor. Dort löst nach UN-Angaben ein Fluchtaufruf in Rafah Angst aus.

Die israelische Luftwaffe hat zum zweiten Mal seit Inkrafttreten der Waffenruhe mit der Hisbollah in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Ziel der nächtlichen Attacke sei ein Terrorist der proiranischen Miliz gewesen, teilte die Armee mit. Unbestätigten arabischen Berichten zufolge wurde ein Wohnhaus getroffen. Demnach kamen dabei mindestens drei Menschen ums Leben. Unterdessen geht Israels Militär im Gazastreifen weiter gegen die mit der Hisbollah-Miliz verbündete Hamas vor.

Es war der zweite Luftangriff in den als Dahija bekannten Vororten von Beirut seit Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah im November. Das Gebiet ist eine Hochburg der proiranischen Miliz. Der von der Armee zum Ziel des erneuten Angriffs erklärte Hisbollah-Angehörige habe Mitglieder der islamistischen Hamas bei der Planung eines unmittelbar bevorstehenden Anschlags gegen israelische Zivilisten unterstützt. Der Mann habe eine direkte Bedrohung dargestellt und sei „eliminiert“ worden, hieß es.

Erst vor wenigen Tagen hatte Israels Luftwaffe in Dahija eigenen Angaben zufolge ein Drohnenlager der Miliz attackiert. Kurz zuvor hatte die israelische Armee Raketenbeschuss aus dem Libanon gemeldet. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu erklärte daraufhin laut einer Mitteilung seines Büros, man werde die Waffenruhe energisch durchsetzen. „Wir werden überall im Libanon angreifen, wenn der Staat Israel bedroht ist“, hieß es.

Die vom Iran unterstützte Hisbollah hatte Israel seit Beginn des Kriegs im Gazastreifen im Oktober 2023 mehr als ein Jahr lang mit Raketen beschossen. Sie wollte damit nach eigenen Angaben die Hamas im Gazastreifen unterstützen. Israel antwortete mit Luftangriffen und einer Bodenoffensive.

UN-Hilfswerk: Panik nach Fluchtaufruf in Rafah

Derweil weitet das israelische Militär seine Bodenangriffe in Rafah im Süden des umkämpften Gazastreifens aus. Wegen bevorstehender „intensiver Einsätze“ wurden die Bewohner des Großteils der Stadt am Montag zur Flucht aufgerufen. Dies löste nach Angaben des UN-Palästinenserhilfswerks Panik aus. „Die Menschen werden wie Flipperkugeln behandelt mit ständigen militärischen Befehlen“, beklagte UNRWA-Chef Philippe Lazzarini auf X.

Es werde mit dem Schicksal und Leben der Menschen gespielt, schrieb Lazzarini. „Dies führt zu Panik, Angst und Unsicherheit am ersten Tag des Zuckerfestes, einer Zeit, in der man eigentlich mit seiner Familie und seinen Lieben zusammen ist.“ Der Aufruf der israelischen Armee zur Flucht erfolgte während des Eid al-Fitr, einem muslimischen Feiertag, der das Ende des Fastenmonats Ramadan markiert. Mehr als 140.000 Menschen waren laut Lazzarini von dem Evakuierungsbefehl des israelischen Militärs betroffen.

Die Bewohner im Raum Rafah sowie benachbarter Orte sollten sich umgehend nach Al-Mawasi begeben, hieß es in dem in arabischer Sprache veröffentlichten Aufruf der Armee. Die „intensiven Einsätze“ in den betroffenen Gegenden würden wieder aufgenommen, um gegen Terrororganisationen vorzugehen.

Das im Südwesten gelegene Gebiet um Al-Mawasi war während des Kriegs als humanitäre Zone ausgewiesen worden. In der Vergangenheit hatte das israelische Militär aber auch dort mehrfach angegriffen. Ziel waren Armeeangaben zufolge dabei etwa Einrichtungen der islamistischen Hamas.

„Wohin sollen die Menschen ziehen?“, beklagte der UNRWA-Chef. Das Küstengebiet sei „wie ein Käfig abgeriegelt“ und werde „von allen Seiten bombardiert“. Nach Inkrafttreten eines Waffenruhe-Abkommens am 19. Januar waren viele Vertriebene in Gaza wieder in ihre Heimatorte zurückgekehrt.

Mitte März nahm Israel die massiven Angriffe in dem Küstengebiet wieder auf, nachdem sich beide Seiten nicht auf eine Verlängerung der Feuerpause einigen konnten. Israels Armee begann seitdem auch Bodeneinsätze gegen die Hamas in Rafah. Ziel der neuen Bodenoffensive ist laut der israelischen Armee auch die Errichtung einer Pufferzone entlang der Grenzen des Küstengebiets.

Gespräche über neue Waffenruhe

Israel und die Hamas verhandeln bei indirekten Gesprächen derzeit über eine neue Waffenruhe. Strittig ist aber noch, wie viele israelische Geiseln dabei freikommen sollen. Israels Ministerpräsident Netanjahu hatte am Sonntag eine weitere Verstärkung der Angriffe auf die Islamisten in Gaza angekündigt.

Nur die Kombination aus militärischem und diplomatischem Druck könne die Geiseln zurückbringen. Angehörige der Geiseln hatten immer wieder gewarnt, der Neubeginn des Kriegs gefährde das Leben ihrer Angehörigen. Nach israelischen Informationen werden noch 24 Geiseln aus Israel im Gazastreifen festgehalten, hinzu kommen die sterblichen Überreste von 35 Entführten.

Auslöser des Kriegs war der Überfall der Hamas und anderer extremistischer Gruppen im Süden Israels am 7. Oktober 2023, bei dem rund 1.200 Menschen getötet und mehr als 250 weitere als Geiseln nach Gaza verschleppt wurden. Im Zuge des Kriegs wurden laut den von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörden im Gazastreifen mehr als 50.000 Menschen getötet. Bei einem Drittel davon handelt es sich demnach um Kinder und Jugendliche. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Internationale Organisationen wie die UN halten sie jedoch für weitgehend glaubwürdig.